Furzipups und Bärbel Brüllbratze
Über den kleinen Knatterdrachen Furzipups braucht man gar nicht mehr viel sagen. Kinder lieben ihn und seine Freunde. Sie lachen über ihre Abenteuer und noch mehr über die Furz-, Rülps-, Hicks- und alle anderen Geräusche, die die bunte Truppe so von sich gibt. Nun betritt eine neue Figur die Bildfläche. Eine neue Freundin? Nicht ganz…
Es wird gebrüllt und gegrollt
In gewohnter Reimmanier führt uns Kai Lüftner also wieder ins Drachental, in dem Furzipups und seine Freunde leben. Die fünf sind gerade unterwegs, lachen, hüpfen, jauchzen - und entdecken dabei eine geheimnisvolle Höhle. Voll Begeisterung rennen sie in diese hinein, brüllen, grölen und freuen sich über ihren neuen Spielplatz, wo es so herrlich hallt. Und auch glitzert, denn das Innere der Höhle ist mit Eis überzogen. Doch aus Höhlen kommt selten etwas Gutes und meist nur gruslige Kreaturen. So auch hier. Den Freunden vergeht bald das Jubeln, als sie entdecken, was im dicken Eis schlummert: Bärbel Brüllbratze! Das furchtbare Ungeheuer erwacht, läuft hinaus ins Drachental und lässt schon bald alles zu Eis erstarren: Bäume, Pflanzen und auch Furzis Freunde. Bis irgendwann nur noch er und seine kleine Schwester übrig sind. Schützend legt Furzipups seinen Arm um Lulu, drückt sie und…. da entweicht ihm ein leiser, stinkender Furz, der Bärbel Brüllbratze aus den Socken haut.

Neuer Charakter, aber gewiss kein freundlicher
Geht da noch was? Aber sicher, denn das Repertoire an Geräuschen ist noch nicht erschöpft. Nach pupsen, rülpsen, hicksen, schnarchen kommt nun das nächste: Brüllen. Möglichst laut, fies, böse - Bärbel Brüllbratze hat genau das drauf. Mehr noch, statt einer neuen Freundin wird sie zur Spaßverderberin, die nichts anderes kann, außer brüllend herumzurennen und alle in Eisblöcke zu verwandeln. Eine wirklich unsympathische Person, die eigentlich so gar nicht in das sonst eher lustige Drachental passt. Nein, Bärbel brüllt, schreit und friert alles ein. Kurzfristig hat sie damit Erfolg, es scheint sogar alles verloren, bis Fuzis großer Moment kommt. Naja, er ist klein, leise, aber hat gewaltige Auswirkung. Vor allem stinkt er - und zwar so sehr, dass die fiese Brüllbratze das Weite sucht und zurück in ihre Höhle läuft.
Solche eine dramatische und zunächst aussichtslosen Geschichte kannte man von Furzipups noch gar nicht. Bis jetzt, wo einmal nicht alles eitel Sonnenschein ist und eine Spielverderberin und Spaßbremse die Bildfläche betritt. Das bringt Abwechslung und hält die Reihe unterhaltsam.
Was aber in gewohnter Manier dabei ist, ist neben Kai Lüftners gereimter Erzählung und Wiebke Rauers wunderbar lustig-bunten Bildern der Geräuschebutton. Der darf natürlich bei einer Brüllbratze nicht fehlen und gibt herrlich fauchende und gröhlend Töne von sich, bevor ein erlösendes hicks-pups-rülpsender Ruf der Freunde erklingt.

Furzipups hat Zuwachs bekommen - und nicht nur das, er hat vor allem auch Abwechslung erhalten. Denn statt einer neuen Freundin für das Drachental, stapft eine fiese, übelgelaunte Weggefährtin aus einer Höhle (sie bringen wirklich nie etwas Gutes hervor), die ein wenig wütet, alles in eine dicke Eisschicht verpackt und sich dann angeekelt von Furzis Ausdünstungen zurückzieht. Ein Spaß für Kinder, die die kleine Heldentruppe lieben und feiern.
Details
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Erschienen:07/2026
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Umfang:32 Seiten
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Typ:Hardcover
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Alter:3 Jahre
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ISBN 13:9783649652090
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Preis (D):18,00