Augen in brauner Soße, Käfer in Gelee, Blattsalat mit Ameisen - das klingt eklig? Nicht für die Monsterbande, die sich schon hungrig über ihre Bäuche streicht und auf ihren leckeren Monstersnack wartet. Jedes Monster hat seine Lieblingsspeise - doch welche?
Willkommen am Monsterbuffet
Sechs monstermäßige Köstlichkeiten sind auf der großen Tafel aufgebaut: stinkige Sockenpizza, schleimige Gummiwürmer, Käfergelee, Schimmel-Pommes, Ameisen-Salat und Matsch-Suppe mit Augen. Das lässt alle Monsterherzen höherschlagen. Doch genau wie bei uns Menschen mag nicht jedes Monster jedes Gericht. Auch bei den Monstern hat ein jedes seine eigene Lieblingsspeise, mit der es sich den Bauch vollschlagen will. Doch welches Monster mag was? Das herauszufinden ist Aufgabe der zwei bis vier Kinder, die an diesem Spiel teilnehmen können.

Es ist angerichtet
Die Spielvorbereitungen sind schnell abgeschlossen. Auf einem Tisch werden sechs gleichaussehende Monsterfiguren aufgebaut. Auf ihrer Unterseite ist ein Bild von ihrem Lieblingssnack angebracht, das man sich beim Aufbau natürlich nicht anschauen sollte. Neben die Monster werden die Pfännchen mit den Lieblingsspeisen verdeckt aufgelegt. Ebenfalls verdeckt als Stapel werden Monstermünzen ausgelegt. Nun kann es auch schon losgehen.

Das Kind mit dem größten Hunger beginnt. Es nimmt eines der Pfännchen auf, schaut sich den Snack darauf an und füttert eines der Monster damit. Verschwindet das Pfännchen im Bauch des Monsters? Prima, jetzt darf sich das Kind ein Monsterplättchen nehmen und die darauf abgebildete Aktion ausführen: Monster oder Pfännchen mischen, unter ein Monster schauen und so seinen Lieblingssnack sehen, oder aber ein Monster erwischen, dem von all dem Essen schlecht geworden ist und das sich übergeben muss. Anschließend verbleibt das Plättchen als Trophäe bei dem Kind.
Das Pfännchen verschwindet nicht im Monsterbauch? Pech gehabt, das ist dann wohl nicht das Lieblingsessen. Das Pfännchen wandert verdeckt zurück auf den Tisch und das nächste Kind ist an der Reihe.
So geht das Spiel reihum, solange, bis alle Pfännchen verfüttert sind. Gewonnen hat, wer die meisten Monstermünzen sammeln konnte.

Vertraute Spielidee, originelle Ausstattung
Die Spielregeln sind einfach und können sich von Kindern schnell gemerkt werden. Das Konzept setzt auf Merkspaß; Kinder müssen sich gut einprägen, welches Monster mit welchem Snack gefüttert wurde und wo genau welches nicht gefütterte Pfännchen abgelegt wurde. Klingt simpel? Keineswegs! Denn hier sind Konzentration und Aufmerksamkeit gefragt, besonders dann, wenn die verschiedenen Spielelemente immer wieder neu gemischt werden. Da kann dann rasch der Überblick verloren gehen.
Zu dem Grundspiel gibt es noch zwei Spielvarianten, bei der durch das Entfernen zweier Monster und Pfännchen die Spieldauer verkürzt oder auf den Einsatz der Bonus-Aktionen der Monstermünzen gänzlich verzichtet wird.
Das in seiner Aufmachung und seinem Spielkonzept schlicht gestaltete Spiel sollte keineswegs unterschätzt werden. Denn gerade aufgrund seines klaren Spielprinzips und des bekannten Merk-Konzepts sind Kinder rasch begeistert und spielen eine Runde nach der nächsten. „Monstersnack“ versteht es also zu begeistern und bringt monstermäßigen Spaß ins Kinderzimmer.

Schimmel-Pommes, Matsch-Suppe, Schleimwürmer - welches Monster kann da schon widerstehen? Dem Spiel von Steffen Hacker können Kinder ab fünf Jahren definitiv nicht , setzt es doch neben seiner lustigen Hintergrundgeschichte auf das bewährte Konzept, Dinge zuzuordnen und sich dafür Position und Figur zu merken. Ein monstermäßig lustiges und kurzweiliges Spiel, bei dem Kinder ihren Eltern haushoch überlegen sein werden.
Details
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Erschienen:03/2026
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Umfang:diverses Spielmaterial
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Typ:Spiel
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Alter:5 Jahre
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EAN:4002051685560
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ISBN 13:4002051685560
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Spieldauer:ca. 20 Minuten