Wandertag im Teufelsforst
Schulveranstaltungen gibt es viele unterschiedliche. Doch einige von ihnen führen bei Schüler*innen verstärkt zu Emotionen. Eine davon trägt den Namen Wandertag, wobei schon der Titel Anstrengung prognostiziert. Wenn Boris Koch nun sein neuestes Werk der Reihe „Schule des Schreckens“ einfach „Wandertag im Teufelsforst nennt“, kann man davon ausgehen, dass es in jedem Fall Reibereien geben wird.
Von wegen, alles wird normal
Kilian, der Ich-Erzähler des Buchs, hat irgendwie gehofft, dass sich die Welt an die speziellen Lehrkräfte an seiner Schule gewöhnt. Das ist aber gar nicht so einfach. Diese sind nämlich schon im Vorband von den Toten zurückgekehrt und haben so den Lehrkräftemangel an der Schule nachhaltig beseitigt. Etwas, was jedoch nicht allen Schüler*innen und geschweige denn deren Eltern gefällt. Wenn Kilian und seine Freunde schon ausgegrenzt werden, weil sie keinen hohen gesellschaftlichen Status haben, trifft das die Wiedergekehrten nochmals härter.

Keine Alternative zum Wandertag
Eigentlich wollte die Schulleitung ganz andere Aktivitäten planen. Doch Presse und Außenwelt reagieren nicht unbedingt positiv und vorhersagbar auf die Untoten, die in der Presse als Zombies bezeichnet werden. Besonders die Hündin Artemis wird als Teufelshund bezeichnet und ein Schmierblatt behauptet dauernd die schlimmsten Dinge, ohne irgendwelche Beweise für diese Behauptungen zu liefern. Also bleibt nur ein Wandertag im Teufelsforst, der irgendwie zu einem Wettbewerb zwischen Klassen und Teams mutiert. Aber das ist längst nicht alles, was vorgeht. Denn jemand schmiedet einen finsteren Plan. Das ist es, wo Kilian, Ole, Yunai und der untote Hund Artemis letzten Endes eingreifen müssen.

Das wie der Vorgängerband von Michael Hülse illustrierte Werk führt erneut ins Internat von Buchenschlag zurück, wo seit dem letzten Schuljahr verstorbene Lehrkräfte wieder unterrichten. Dabei gibt es immer noch einige Probleme im unterschiedlichen Verständnis von Alltag und Lehr- sowie Lernsituation, aber mittlerweile hat sich die Situation weitgehend eingependelt. Weitgehend deshalb, weil die Außenwelt nichts mit den Wiedergekehrten anfangen kann und eine Gruppe an der Schule auch versucht, deren Aktivitäten zu sabotieren. Das ist in diesem Fall Mobbing auf einem neuen Level, wo nicht nur Außenseiter drangsaliert werden können, sondern eine völlig neue Feindgruppe identifiziert wurde. Es wird spannend, abenteuerlich und mitunter ein kleinwenig gruslig. Ob die Held*innen tatsächlich dem echten Teufelskeiler aus dem Teufelsforst begegnen, soll hier offen gelassen werden. Genauso wie die Frage, ob der Teufel etwas mit den Ereignissen zu tun hat. Denn ein bisschen müssen die Leser*innen auch selbst entdecken.
„Wandertag im Teufelsforst“ ist der zweite Band der Reihe „Schule des Schreckens“ von Boris Koch. Hier stürzen sich unsere Held*innen in einen Abenteuer-Wandertag und stellen schnell fest, dass mehr hinter den Ereignissen steckt als ursprünglich gedacht. Denn jemand möchte ihre untoten Lehrkräfte loswerden – mit einem perfiden Plan. Alles weitere ist der Lektüre selbst zu entnehmen.
Details
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Band:2
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Erschienen:06/2026
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Umfang:280 Seiten
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Typ:Hardcover
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Alter:10 Jahre
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ISBN 13:9783039670536
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Preis (D):15,00