Dinge wie aus dem Nichts erscheinen zu lassen, Blumen in seinen Lieblingsfarben auch an unwirtlichen Orten sprießen zu sehen oder einfach das Lieblingswetter herbeiwünschen - ja, zaubern zu können hat schon einen bestimmten Reiz. Zumal man Zaubern ja recht einfach lernen kann, oder?
Hokuspokus Zauberchaos
Das denkt zumindest Linus, der gerne ein Zauberer wäre und sich dafür auch schon das passende Outfit besorgt hat. So schwer kann das ja nicht sein, immerhin hat er aus seinem Zauberbuch schon gelernt, wie man Blätter fliegen und Blumen umfärben kann. Doch nicht immer gehen seine Zauber gut, vor allem dann nicht, wenn Linus niesen muss. Dann kann es schon mal zu dem einen oder anderen Malheur kommen: Der Ritter sitzt plötzlich in Unterhose auf einem Pferd und die Königstochter hat auf einmal lila Haare. So kann es nicht weitergehen, findet nicht nur der König, sondern auch Linus. Geknickt verlässt er sein Zuhause und zieht in die Welt. Dort trifft er auf Meister Merlin, der ihm zeigt, wie es mit der Zauberei richtig geht.

Magischer Erstlesespaß
Man kann noch so viel Talent haben, aber ohne Übung geht es dann doch nicht. Das muss auch der angehende Zauberer Linus lernen. Zwar hat er ein tolles Zauberbuch und das Talent, sich Zaubersprüche gut zu merken, dennoch will es nicht immer mit ihnen klappen. Ein unachtsamer Moment, ein Kitzeln in der Nase, schon sorgt er für großes Chaos. Da hilft alles nichts, auch Zaubern muss man üben und vor allem braucht man einen guten Zaubermeister. Den findet Linus im Laufe der Geschichte und mit Übung und Geduld wird auch aus einem tollpatschigen Schüler ein kleiner Meister.
Diese lustige und kurzweilige Geschichte erzählt Ruth Anne Byrne in ihrem Erstlesebuch für Kinder der 1. Klasse. Altersgerecht und vor allem behutsam auf ihr Leseniveau abgestimmt, baut die Autorin ihre Geschichte auf. Das besondere an der Lesezug-Reihe ist, dass die Bücher vor allem Leseanfänger optimal abholen. Die Geschichten beginnen mit einem Satz pro Seite und steigern sich mit jedem Kapitel auf bis zu vier Sätze. Das mag im ersten Moment wenig erscheinen, doch bedenkt man, dass Kinder der 1. Klasse ja gerade erst Buchstaben und Lesen lernen, holt sie dieses Buch optimal ab. Sie fühlen sich nicht überfordert durch eine zu hohe und umfangreiche Textmengen, sondern motiviert, sich an ihrem ersten Buch selbst zu probieren. Gerade für Kinder, denen das Lesen anfangs schwerfällt, ist dieses Konzept ideal. Es motiviert sie, bestärkt sie und zeigt, wie gut sie schon lesen können
Ein weiterer Pluspunkt für die Lesezug-Reihe ist der Bezug zu Österreich. Texte, Formulierungen und Schriftart sind auf die österreichische Leserschaft abgestimmt. Zudem wird darauf geachtet, vor allem österreichische Autor*innen und Illustrator*innen zum Zug kommen zu lassen. Nicht umsonst wird die Reihe vom Österreichischen Buchklub der Jugend empfohlen.

Genau wie das Lesen will auch Zaubern gelernt sein. Davon erzählt Ruth Anne Byrne in ihrem kurzweiligen und witzig erzählten Erstlesebuch, das innerhalb der Lesezugreihe erschienen ist. Mit einfachen, sich allmählich steigernden Texten, richtet es sich an Kinder der 1. Klasse und motiviert sie, ihre ersten Bücher selbst zu lesen und so ihre Lesefertigkeit zu trainieren.
Details
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Erschienen:01/2023
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Umfang:48 Seiten
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Typ:Hardcover
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Alter:6 Jahre
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ISBN 13:9783707425581
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Preis (D):9,95