Zum Hauptinhalt springen

Cookie Einstellungen

Wir nutzen Cookies, um unsere Website zu optimieren. Näheres in unserer Datenschutzerklärung.

  • Essenzielle Cookies
    Joomla Session Cookie Dieses Cookie speichert Sitzungsinformationen und hilft dabei, die Benutzererfahrung während der Nutzung der Website zu verbessern. Es wird für die Dauer der Sitzung aufbewahrt und gelöscht, wenn der Browser geschlossen wird.
    Consent Cookie Dieses Cookie speichert die Zustimmung des Benutzers zu den Cookie-Richtlinien auf der Website. Es wird verwendet, um sicherzustellen, dass der Benutzer die Datenschutzrichtlinien akzeptiert hat und keine wiederholte Zustimmung erforderlich ist.
Der Zauber von Avalon

Im Schatten der Lichtertore

Rezension von Janett Cernohuby | 24. Januar 2009

Seit jeher haben Sterne eine besondere Bedeutung für die Menschen. Sie dienten als Orientierungspunkt für Seefahrer, sind Forschungsobjekte für Wissenschaftler oder sind die Bildnisse großen Helden. Ähnlich ist es auch in Avalon. Hier hat das Sternbild des Zauberstabs eine wichtige Bedeutung. Als dieses zu erblassen begann, brach die Priesterin Elli mit ihrem Tannenzapfengeist Nuic auf, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Unterwegs traf sie viele neue Gefährten, unter ihnen Merlins Erben, Tamwyn. Zusammen schafften sie es zwar, dem bösen Zauberer Kulwych das Handwerk zu legen, trotzdem blieb der Zauberstab vom Sternenhimmel verschwunden. Dies bedeutet noch immer Gefahr für Avalon und so begeben sich die Gefährten auf weitere, gefährliche Reise, um endlich wieder Frieden in das Land zu bringen.

Ihr erster Weg führt Elli und Tamwyn zum Sternenguckerstein, wo sie sich eine Vision über das Verblassen der Sterne und dessen Bedeutung erhoffen. Die Vision stellt sich auch ein, jedoch verkündigt sie schlimmes. Der Dämon Rhita Gawr ist zurückgekehrt und will Avalon unter seine Knechtschaft zwingen. Gleichzeitig eröffnet ihnen die Herrin vom See, dass Kulwych es geschafft hatte, einen mächtigen Kristall zu erschaffen, den Rhita Gawr verdorben hat. Dieser Kristall besitzt nun die Fähigkeit, alles in Avalon zu zerstören. Die Herrin vom See bittet die Gefährten, sich auf die Suche nach dem Kristall zu machen und diesen zu vernichten.
Tamwyn hat unterdessen beschlossen, auf den Pfaden seines Vaters zu wandeln und zu den Sternen zu reisen. Dort erhofft er sich, eine Antwort über das Verblassen des wichtigen Sternbildes zu erfahren. Die Reise ist nicht ganz ungefährlich, verschwand bei ihr doch vor 17 Jahren sein Vater. Trotzdem schreckt der Erbe Merlins nicht davor zurück, diesen gefährlichen und unbekannten Pfad zu gehen.

Der zweite Teil der Reihe "Der Zauber von Avalon" knüpft da an, wo der erste Band endet. Nahtlos geht die Handlung ineinander über, ohne einen längeren Zeitraum verstreichen zu lassen. Die Gefährten, die durch ihr erstes Abenteuer Freundschaft geschlossen haben, erkennen, dass ihre Aufgabe noch nicht vollbracht ist. Jedoch spaltet sich der Bund in zwei Gruppen und somit auch Handlungsläufe. Während Tamwyn mit dem wahnwitzigen und leichtsinnigen Hoolah sich auf den Weg zu den Sternen macht, versuchen Elli, Nuic, Brionna und Shim den gefährlichen Kristall zu finden und zu vernichten. Ihnen schließt sich noch der Priester Lleu an. Beide Gruppen stehen vor einer schweren Aufgabe, die sie ohne Kooperation nicht erfüllen können. Dabei müssen sie sich in unbekannte Gegenden vorwagen und zahlreiche Gefahren bestehen. Alles Tun und Handeln ist jedoch nur Vorbereitungen für den finalen Kampf gegen das Böse, der sich im dritten Band entscheiden wird.
T. A. Baron bleibt seinem bisherigen, aus dem ersten Band schon vertrauten, Schreibstil treu. Viele Dinge sind vorhersehbar, dennoch gibt es auch Überraschungen für den Leser. Obwohl auch das zweite Buch nicht mit neuen Ideen aufwarten kann, ist es dem Autor gut gelungen, Landschaften und Orte lebensecht zu beschreiben. Sehr gut kann man sich als Leser die Gegenden und Personen vorstellen, wodurch man sich stärker in die Geschehnisse hineinversetzen kann. Durch die Aufsplittung der Gruppe entstehen zwei Handlungsstränge, die zum einen fesseln und zum anderen dem Buch die nötige Spannung verleihen. Denn oftmals sind Zwischenbände lediglich eine Überbrückung zwischen dem Aufkommen der Probleme und ihrer Lösung, was dem Autor dieses Werkes aber gelungen ist, zu vermeiden.

Zusammengefasst ist "Im Schatten der Lichtertore" ein schöner Fortsetzungsroman aus T. A. Barons Reihe "Der Zauber von Avalon". Der Autor führt die Ereignisse des ersten Bandes weiter, vertieft sie und steuert auf das große Finale hin. Auch wenn es ihm wieder nicht gelungen ist, neue Ideen in die Geschichte einfließen zu lassen, so werden sich Fans des ersten Bandes ganz gewiss auch für dieses Buch begeistern.

Details

  • Autor*in:
  • Band:
    2
  • Verlag:
  • Sprache:
    Deutsch
  • Erschienen:
    10/2006
  • Umfang:
    534 Seiten
  • Typ:
    Taschenbuch
  • Alter:
    14 Jahre
  • ISBN 13:
    9783423711883
  • Preis (D):
    12,5

Bewertung

  • Gesamt:
  • Spannung:
  • Humor:
    Keine Bewertung
  • Gefühl:
    Keine Bewertung

Könnte Ihnen auch gefallen:

Taschenbuch

Die ewige Flamme

  • Mit seiner Trilogie "Der Zauber von Avalon" ließ der amerikanische Autor T. A. Barron die sagenumwobene Insel völlig neu und als eigenständige Welt entstehen. Avalon ist ein Baum, in dessen Wurzelreichen...
  • Taschenbuch

    Sieben Sterne und die dunkle Prophezeiung

  • Das sagenumwobene Reich Avalon und der Zauberer Merlin zählen zu den beliebtesten Fantasyelementen überhaupt. In zahlreichen Filmen, Büchern und Geschichten verfassten Autoren ihre eigene Interpretation...
  • Taschenbuch

    Die ewige Flamme

  • Mit seiner Trilogie "Der Zauber von Avalon" ließ der amerikanische Autor T. A. Barron die sagenumwobene Insel völlig neu und als eigenständige Welt entstehen. Avalon ist ein Baum, in dessen Wurzelreichen...
  • Taschenbuch

    Sieben Sterne und die dunkle Prophezeiung

  • Das sagenumwobene Reich Avalon und der Zauberer Merlin zählen zu den beliebtesten Fantasyelementen überhaupt. In zahlreichen Filmen, Büchern und Geschichten verfassten Autoren ihre eigene Interpretation...