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Hildegard, das dicke Huhn, hat vor Ostern viel zu tun

Rezension von Janett Cernohuby | 05. März 2015
Antolin Quiz

Wenn das Osterfest vor der Tür steht, ist bei allen viel zu tun. Eltern basteln mit ihren Kindern Osterdekorationen und kleine Präsente. Doch wirklich viel zu tun haben der Osterhase und die Hennen. Die einen müssen Ostereier legen, die der andere dann anmalen kann. "Hildegard, das dicke Huhn, hat vor Oster viel zu tun" lässt schon erahnen, worum es in diesem Bilderbuch geht.

Richtig, um das dicke Huhn Hildegard. Dieses lebt auf einem idyllischen kleinen Bauernhof. Dort hat sie die Oberaufsicht über 13 Hühner und einen Hahn. Gerade jetzt vor Ostern hat Hildegard alle Hände - pardon, Flügel - voll zu tun. In ein paar Tagen kommt der Osterhase vorbei und will sich seine alljährliche Eierlieferung abholen. Doch mit Entsetzen muss Hildegard feststellen, dass ihre Hennen nur nach Lust und Laune ein Ei legen. Am Abend schaut sie in einen Korb, aus dem ihr gerade einmal zwei Lust- und Launeeier entgegenschauen. So wird das nichts mit dem Osterfest. Hildegard fasst einen Plan, wie sie ihre verrückten und manchmal schusseligen Hühner dazu bringen kann, viele Eier für das Fest zu legen...

"Hildegard, das dicke Huhn, hat vor Ostern viel zu tun" ist ein lustiger Buchtitel und gleichzeitig auch der einleitende Satz zur Geschichte. Und damit übertreibt die Autorin keineswegs. Denn 13 verrückte, schusselige und leicht chaotische Hühner dazu zu bringen, Ostereier zu legen, ist keineswegs einfach. Ständig sind sie mit irgendwelchen anderen Dingen beschäftigt, nur nicht mit dem Eierlegen. Man spürt, wie in Hildegard die Panik aufkommt, dass sie nicht genügend Eier für das Fest zusammen bekommt. Irgendwie steckt in den Hühner sehr viel Kindliches. Denn als Hildegard völlig erschöpft und müde im Bett liegen bleibt, legen ihr die Hühner als kleine Überraschung noch ein paar weitere Eier in den Korb. Dies erinnert ein wenig an kleine Gesten von Kindern, wenn sie bei ihren Eltern Müdigkeit bemerken und helfen wollen. "Schau Mama, ich habe schon den Tisch gedeckt, dann hast du nicht so viel zu tun."
Begleitet wird die Geschichte von wimmeligen Illustrationen. Diese haben das heitere, manchmal etwas alberne Wesen der Handlung und Hühner sehr gut eingefangen. Die Bilder enthalten sehr viele und vor allem lustige Details, die es zu finden und zu entdecken gilt. Der Zeichenstil selbst ist dabei weniger realistisch, aber dafür umso witziger. Und er passt sehr gut zur Geschichte selbst.
Das Bilderbuch wird ab einem Alter von vier Jahren empfohlen. Wir würden diese Altersempfehlung noch um ein, zwei Jahre herauf setzen. Denn die Geschichte enthält schon viele Wortspiele und viel Wortwitz, die jüngere Kinder mitunter noch nicht gleich wahrnehmen. Zudem konnten sich unsere beiden Testleser, zwei und vier Jahre, nicht richtig auf die Geschichte einlassen. Die Spannung und die Begeisterung wollten nicht auf sie überspringen. Trotzdem möchten wir dies nicht verallgemeinern. Denn mit diesem Bilderbuch liegt einmal eine etwas andere Ostergeschichte vor. Es steht einmal nicht der Osterhase selbst mit seiner vielen Arbeit im Vordergrund, sondern die Hühner, die ja die Eier legen müssen. Und irgendwie gehen sie doch immer unter, werden vergessen. Dieses Buch vergisst ihren wichtigen Beitrag nicht und lässt sie einmal im Mittelpunkt stehen.

Zusammengefasst ist "Hildegard, das dicke Huhn, hat vor Ostern viel zu tun" ein humorvolles Bilderbuch. Neben einer etwas anderen Ostergeschichte wartet das Buch mit wimmeligen Bildern auf. Diese laden zum langen und intensiven Betrachten ein und lassen Kinder viele kleine Details finden. Wer also einmal nichts über den Osterhasen (vor-)lesen möchte, der ist mit diesem Buch gut beraten.

Details

  • Verlag:
  • Sprache:
    Deutsch
  • Erschienen:
    02/2015
  • Umfang:
    32 Seiten
  • Typ:
    Hardcover
  • Alter:
    3
  • ISBN 13:
    9783845804668
  • Preis (D):
    7,99

Bewertung

  • Gesamt:
  • Spannung:
  • Anspruch:
  • Humor:
  • Gefühl:
    Keine Bewertung

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