Zum Hauptinhalt springen

Cookie Einstellungen

Wir nutzen Cookies, um unsere Website zu optimieren. Näheres in unserer Datenschutzerklärung.

  • Essenzielle Cookies
    Joomla Session Cookie Dieses Cookie speichert Sitzungsinformationen und hilft dabei, die Benutzererfahrung während der Nutzung der Website zu verbessern. Es wird für die Dauer der Sitzung aufbewahrt und gelöscht, wenn der Browser geschlossen wird.
    Consent Cookie Dieses Cookie speichert die Zustimmung des Benutzers zu den Cookie-Richtlinien auf der Website. Es wird verwendet, um sicherzustellen, dass der Benutzer die Datenschutzrichtlinien akzeptiert hat und keine wiederholte Zustimmung erforderlich ist.

Henry, Smuti und die Woche der doppelten Wunder

von Anke Girod, Billy Bock (Illustrator*in)
Rezension von Janett Cernohuby | 31. Mai 2017

Schon Katja Ebstein wusste ein Lied von Wundern zu singen, die es immer wieder einmal gibt. Manchmal gibt es Wunder sogar zweimal und das sogar in ein und derselben Woche. Wer das nicht glaubt, kann es in Anke Girods herrlich witzigem Kinderbuch "Henry, Smuti und die Woche der doppelten Wunder" nachlesen.

Von Sommerferien, fliegenden Handys und einem kleinen Mädchen

Endlich sind Sommerferien! Die Freunde Henry und Smuti können es kaum erwarten, gemeinsam einige herrliche Wochen zu verbringen. Schon am ersten Ferientag wollen sie sich in ihrem geheimen Versteck treffen, einem alten Lokschuppen am alten Bahndamm. Dort wächst das Gras kniehoch und die Luft ist erfüllt mit dem Duft tausender Sommerblumen. Hierher verirrt sich niemand, außer vielleicht die doofen Brooklyn-Brüdern, die Henry und Smuti das Leben ganz schön zur Hölle machen. Doch schon dieser erste Ferientag soll ziemlich viel Aufregung mit sich bringen und die Ferien der beiden grundlegend bestimmen. Denn nicht nur, dass ihnen ein Handy aus dem Zug entgegenfliegt, sie finden in einer alten Scheune auch noch ein jüngeres Mädchen, das sich offenbar vor jemandem versteckt. Den Brooklyn-Brüdern vielleicht? Schließlich lauern die gerade mal wieder Henri und Smuti auf. Doch das ist nur der Anfang von überaus ungewöhnlichen Ferien. Kinderdörfer, geheimnisvolle Botschaften und ein Totenschädel auf dem Handydisplay bringen die beiden Ferienschnüffler ordentlich ins Schwitzen.

Lustiger Ferienschmöker mit überraschenden Wendungen

Anke Girod ist mit ihrem Kinderbuch "Henry, Smuti und die Woche der doppelten Wunder" ein großartiger Ferienschmöker gelungen. Er handelt von zwei ganz normalen Jungs, die eine enge Freundschaft verbindet. Die zwei freuen sich auf die Sommerferien und auf das, was sie in den nächsten Wochen tun wollen. Abenteuer und Streifzüge durch die Natur stehen dabei an allererster Stelle. Sie müssen nur aufpassen, dass sie zwei äußerst unangenehmen Zeitgenossen aus dem Weg gehen. Die Rede ist hier von zwei Typen, die es leider immer und überall gibt. Störenfriede, die sich einen Spaß daraus machen, andere zu schikanieren und zu drangsalieren. Darin sind die Brooklyn-Brüder wahre Meister.
Doch die Sommerferien verlaufen natürlich ganz anders und ein Mädchen kommt den beiden Jungs in die Quere. Dieses trägt eine traurige Geschichte mit sich herum und ist aus einem Kinderdorf weggelaufen. Nun kommt die spannende Komponente, das aus dem Zug gefallene Smartphone mit dem Totenkopf-Hintergrund. Anstatt es - langweilig und streberhaft - einfach im Fundbüro abzugeben, interpretieren die beiden Jungs und ihre neue Freundin allerlei in das Smartphone hinein und werden durch seltsame Nachrichten darin auch noch bestärkt. - Und schon finden sich nicht nur die drei in dem Ferienabenteuer ihres Lebens wieder, sondern auch der Leser in einer äußerst humorvollen und spannenden Geschichte. Es macht Spaß, diese zu lesen und gebannt zu verfolgen. Zwischendurch gibt es immer wieder die eine oder andere komische Situation, bei der man laut auflachen muss. Und das Ende, tja, auf das kommen wohl nur Querdenker.
Begleitet wird dieser fesselnde Ferienschmöker von tollen Illustrationen. In schwarz-weiß zeichnete Billy Bock ebenso freche Bilder, wie auch die Handlung auf den Leser wirkt. Damit ergänzt sich beides ganz wunderbar und lässt ein Kinderbuch entstehen, dass Jungs zwischen neun und elf Jahren mit Begeisterung lesen werden.

"Henry, Smuti und die Woche der doppelten Wunder" ist ein unterhaltsamer, fesselnder und lustiger Ferienkrimi für junge Leser zwischen neun und elf Jahren. Die Handlung begeistert von der ersten Seite an, hält den Leser gefangen und lässt ihn erst dann los, wenn er die Auflösung hinter allem herausgefunden hat. Ein heißer Buchtipp für die kommende Ferienzeit.

Details

Bewertung

  • Gesamt:
  • Spannung:
  • Anspruch:
  • Humor:
  • Illustration:

Könnte Ihnen auch gefallen:

CD

Elli und Felli

  • Genre: Spannung und Unterhaltung
  • Aller Anfang ist bekanntlich schwer und ein Neuanfang ist noch schwerer. Diese Erfahrung macht Elli gerade, die durch den Umzug in eine neue Wohnung ihre beste Freundin und vertraute Umgebung verloren...
  • Hardcover

    Ein Glas Zeit

  • "Ich habe jetzt keine Zeit", ist ein Satz, den Kinder von ihren Eltern leider viel zu oft hören. Keine Zeit, weil die Wohnung aufgeräumt werden muss, keine Zeit, weil die Wäsche gemacht werden muss,...