von Megan Cooley Peterson
Rezension von Janett Cernohuby
Eltern sind die engsten Vertrauten ihrer Kinder. Sie sind die ersten und jene, denen Kinder bedingungslos alles glauben. Freilich beginnen sie irgendwann, Informationen differenzierter anzunehmen. Dennoch wissen sie, dass ihre Eltern ihnen nichts Böses wollen. Manchmal machen Eltern Fehler, aber auch das wird von ihnen akzeptiert und entschuldigt. Doch wie weit darf dieses Vertrauen, diese Loyalität gehen? Dürfen Eltern die einzigen sein, von denen man Wahrheiten akzeptiert und annimmt oder ist es wichtig, dass Kinder auch ihr Tun hinterfragen? Was passieren kann, wenn Kinder dies nicht tun, sondern blind alles annehmen, was ihre Eltern ihnen predigen, erzählt Megan Cooley Peterson in ihrem Jugendbuch „Lügentochter“.
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von Tessloff
(Hrsg.)
Rezension von Stefan Cernohuby
Wenn man heutzutage in die Zukunft blickt, passiert dies meist eher wenig enthusiastisch. Klimakatastrophe, Artensterben und globale Pandemien lassen kaum positive Prognosen zu. Der Tessloff Verlag wollte den negativen Tönen jedoch entgegensteuern. „Zukunftschreiben statt Schwarzmalen: 11 Mutmach-Geschichten zu Klimawandel und Umweltschutz“ heißt das Ergebnis eines Schreibwettbewerbs zum Thema Umwelt- und Naturschutz.
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von Susin Nielsen
Rezension von Janett Cernohuby
Ein Bett, eine Toilette, ein warmes Zimmer. Das sind alltägliche Dinge, die für uns selbstverständlich sind und uns jederzeit zur Verfügung stehen. Wir machen uns keine Gedanken darüber, wie ein Leben ohne diesen Luxus aussehen würde. Ja, wir empfinden es noch nicht einmal als Luxus. Für Felix, den Protagonisten aus Susin Nielsens Jugendroman, bedeuten diese Dinge die Welt. Denn sie sind es, die ihm seit einigen Monaten fehlen, genauso wie ein fester Wohnsitz.
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von Jutta Nymphius
Rezension von Janett Cernohuby
Jugendliche flirten gerne und das natürlich anders, als wir es in unserer Jugend getan haben. Mittlerweile gibt es Praktiken unter den Jugendlichen, die von uns Eltern eher skeptisch betrachtet werden. Weil wir uns, im Gegensatz zu ihnen, der Gefahren und der Tragweite möglicher Folgen bewusst sind. Etwa beim Sexting, dem r Austausch von eigenen Nacktbildern oder erotischen Videos. Hier schlagen bei uns Eltern alle Alarmglocken und auch bei Jugendlichen sollten sie das tun. Doch um hier ganz klare Grenzen aufzuzeigen, braucht es einen starken Charakter, und den haben manche Jugendliche nicht. Zu ihnen gehört auch die dreizehnjährige Amelie, von der Jutta Nymphius in ihrem neuesten Jugendbuch erzählt.
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von Tamara Bach
Rezension von Janett Cernohuby
Klassenfahrten. Sie sind der Höhepunkt eines Schuljahres, eines Schulabschnitts, der Schulzeit. Sie bleiben in Erinnerung, sind etwas, an das wir uns mit einem Lächeln zurückerinnern. Auf manchen dieser Fahrten gibt es Skandale, werden Schüler mittendrin heimgeschickt. Auch die Klassenfahrt, über die Tamara Bach in ihrem Jugendroman erzählt, wird den Beteiligten immer in Erinnerung bleiben - doch keineswegs wegen der lustigen Momente, den besonderen Erlebnissen und schönen Eindrücken…
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