von Christine Werner
Rezension von Janett Cernohuby
Parentifzierung nennt man es, wenn Kinder die Aufgaben ihrer Eltern übernehmen und sich um kleine Geschwister, Kochen und Aufräumen kümmern. Das passiert beispielsweise, wenn ein Kind in einer Suchtfamilie lebt. Dieses Kind versucht nun alles, um die Probleme zuhause vor seinen Mitmenschen geheim zu halten. Es versucht, seine Familie zu schützen - bis der Druck irgendwann zu groß wird. Genau darum geht es in Christine Werners berührendem Kinderbuch.
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von Brenda Heijnis
Rezension von Janett Cernohuby
Organtransplantationen sind heutzutage nichts Ungewöhnliches mehr, doch nur die Wenigsten machen sich bewusst Gedanken darüber, was eine solche für beide Seiten bedeutet. Für Spender und für Empfänger. Denn nicht selten setzt eine Organspende den Tod des Spenders voraus. Ein Thema, das auch für den dreizehnjährigen Elias von Bedeutung ist.
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von William Sutcliff
Rezension von Emilia Engel
Endlich ist Sommer und Luke wünscht sich einfach mal nichts zu tun. Doch seine Schwester macht ihm mehr oder weniger einen Strich durch die Rechnung. Denn als sie einfach aus dem Haus geht, um bei den Klimaaktivisten von gegenüber zu wohnen, bringt sie damit einen Stein in Rollen, der nicht mehr aufzuhalten ist. Nicht nur Luke und seine Familie müssen sehen, wie ihre Zukunft aussehen soll, sondern alle Bewohner ihrer Straße müssen eine Entscheidung treffen.
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von Sally J. Pla
Rezension von Janett Cernohuby
Es gibt zweierlei Arten komischer Vögel. Eben wortwörtlich, Vögel die komisch aussehen, sich seltsam verhalten oder nicht das können, was man von einem Vogel erwarten würde. Bei einer anderen Art komischer Vögel geht es um sonderbare Menschen, die durch eigenartiges, seltsames oder lustiges Verhalten auffallen. Sally J. Pla greift in ihrem Jugendbuch beide Bedeutungen auf und präsentiert uns neben einer ungewöhnlichen Familie auch ungewöhnliche Vögel…
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von Josefine Sonneson
Rezension von Janett Cernohuby
Dazwischenstecken, nicht wissen, wo man hingehört, Gefühlschaos in Kopf und Bauch - alles das sind Dinge, die Jugendliche nur allzu gut kennen. Auch die 13-jährige Jette steckt mitten in einem Chaos aus Gefühlen, Gedanken und vor allem Veränderungen in ihrem Leben, das auseinanderzubrechen droht. Davon erzählt Josefine Sonneson in ihrem Debütroman „Stolpertage“.
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