Digby
von Stephanie Tromly
Rezension von Janett Cernohuby
Eine große Angst vieler Eltern ist es, dass ihr Kind die falschen Freunde findet, auf die schiefe Bahn gerät und sich dadurch seine Chancen für die Zukunft verbaut. Eine ganz schwere Situation ist es vor allem dann, wenn man den Wohnort wechselt, sein Kind aus seinem Umfeld herausreißt und in einem neuen platziert. Findet es wieder Anschluss? Kann es sich neu einleben? Diese Situation ist die Kulisse vor der Stephanie Tromlys Jugendroman "Digby #01" seinen Anfang nimmt.
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von Andreas Götz
Rezension von Janett Cernohuby
"Carpe Diem" ist eine geflügelte Redewendung, die man mit "Nutze den Tag" übersetzen kann. Doch was genau ist darunter zu verstehen, den Tag zu nutzen? Heißt es, man soll seinen Verpflichtungen nachkommen, die kurze Lebenszeit sinnvoll ausschöpfen? Oder ist damit gemeint, das Leben in vollen Zügen zu genießen und nicht an morgen zu denken? Für manche Menschen bedeutet es letzteres. Sie leben in den Tag hinein, empfinden das alltägliche Leben als langweilig und suchen ständig nach dem Verbotenen. Nach dem Kick. Das greift auch der Autor Andreas Götz in seinem Jugendroman "Denn morgen sind wir tot" auf.
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von Claudia Puhlfürst
Rezension von Janett Cernohuby
Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. Doch darf man diese Redewendung wirklich ernst nehmen? Ist es wirklich vertretbar, zum Erreichen seiner Ziele ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen zu agieren? Ohne Rücksicht auf seine Liebsten? Claudia Puhlfürsts Jugendroman "Lügenschwester" greift diese Frage in gewisser Weise auf.
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von Carla Spradbery
Rezension von Janett Cernohuby
In keinem Club und in keinem Verein wird man aufgenommen, ohne gewisse Voraussetzungen zu erfüllen. Je elitärer und exklusiver dieser Club ist, desto anspruchsvoller fallen diese Voraussetzungen auch aus. Doch wie weit würde man selbst gehen? Was wäre man bereit, für eine Mitgliedschaft, das Dazugehören, zu opfern? Diese Frage muss sich auch die Protagonistin in Carla Spradberys Jugendroman "Kill U" stellen.
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von Edeet Ravel
Rezension von Janett Cernohuby
Bewertung:
Typ: Taschenbuch Bestellen:
Wenn Geiseln mit ihren Geiselnehmern sympathisieren, sie schützen und sich sogar in sie verlieben, ist vom Stockholm-Syndrom die Rede. Man kann sich kaum vorstellen, warum Menschen plötzlich Sympathie für ihre Peiniger empfinden können, einem selbst würde so etwas nie passieren. Doch genau diesen Widerspruch thematisiert Edeet Ravel in ihrem Jugendroman "Du liebst mich nicht", der nun im cbt Verlag erschienen ist.
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