Kalt bläst der Wind
von Michaela HolzingerRezension von Janett Cernohuby
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Rezension von Janett Cernohuby
Wenn sich der Wind dreht, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Zeiten ändern. Ist dieser Wind dann auch noch eisig und kalt, dann hat man nicht nur Gegenwind, sondern auch mit unangenehmen Änderungen zu rechnen. "Kalt bläst der Wind", das neue Jugendbuch von Michaela Holzinger, erzählt von solchen Veränderungen und man kann erahnen, dass hier nicht alles glücklich verläuft.
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Eine große Angst vieler Eltern ist es, dass ihr Kind die falschen Freunde findet, auf die schiefe Bahn gerät und sich dadurch seine Chancen für die Zukunft verbaut. Eine ganz schwere Situation ist es vor allem dann, wenn man den Wohnort wechselt, sein Kind aus seinem Umfeld herausreißt und in einem neuen platziert. Findet es wieder Anschluss? Kann es sich neu einleben? Diese Situation ist die Kulisse vor der Stephanie Tromlys Jugendroman "Digby #01" seinen Anfang nimmt.
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Rezension von Janett Cernohuby
"Carpe Diem" ist eine geflügelte Redewendung, die man mit "Nutze den Tag" übersetzen kann. Doch was genau ist darunter zu verstehen, den Tag zu nutzen? Heißt es, man soll seinen Verpflichtungen nachkommen, die kurze Lebenszeit sinnvoll ausschöpfen? Oder ist damit gemeint, das Leben in vollen Zügen zu genießen und nicht an morgen zu denken? Für manche Menschen bedeutet es letzteres. Sie leben in den Tag hinein, empfinden das alltägliche Leben als langweilig und suchen ständig nach dem Verbotenen. Nach dem Kick. Das greift auch der Autor Andreas Götz in seinem Jugendroman "Denn morgen sind wir tot" auf.
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Rezension von Janett Cernohuby
Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. Doch darf man diese Redewendung wirklich ernst nehmen? Ist es wirklich vertretbar, zum Erreichen seiner Ziele ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen zu agieren? Ohne Rücksicht auf seine Liebsten? Claudia Puhlfürsts Jugendroman "Lügenschwester" greift diese Frage in gewisser Weise auf.
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Rezension von Janett Cernohuby
In keinem Club und in keinem Verein wird man aufgenommen, ohne gewisse Voraussetzungen zu erfüllen. Je elitärer und exklusiver dieser Club ist, desto anspruchsvoller fallen diese Voraussetzungen auch aus. Doch wie weit würde man selbst gehen? Was wäre man bereit, für eine Mitgliedschaft, das Dazugehören, zu opfern? Diese Frage muss sich auch die Protagonistin in Carla Spradberys Jugendroman "Kill U" stellen.
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Rezension von Janett Cernohuby
Wenn Geiseln mit ihren Geiselnehmern sympathisieren, sie schützen und sich sogar in sie verlieben, ist vom Stockholm-Syndrom die Rede. Man kann sich kaum vorstellen, warum Menschen plötzlich Sympathie für ihre Peiniger empfinden können, einem selbst würde so etwas nie passieren. Doch genau diesen Widerspruch thematisiert Edeet Ravel in ihrem Jugendroman "Du liebst mich nicht", der nun im cbt Verlag erschienen ist.
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Rezension von Janett Cernohuby
Ein Flügelschlag - ein kurzer Augenblick der schnell vergeht, unbedeutend erscheinen mag und doch so wichtig sein kann. Ein kurzer Augenblick, den man falsch beurteilt, aus dem man falsche Schlüsse zieht. Schlüsse, die fatale Auswirkungen haben können; Schlüsse, die in eine völlig falsche Richtung führen können. Von solchen und anderen Augenblicken erzählt Jutta Wilkes neuester Jugendroman "Wie ein Flügelschlag", den wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten.
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Die amerikanische Autorin und forensische Anthropologin Kathy Reichs erfreut sich schon lange eines großen Lesepublikums. Ihre Romane sind Bestseller und deren Protagonistin die Grundlage für die nicht minder erfolgreiche Fernsehserie "Bones". Dies ist für Kathy Reichs jedoch kein Grund um sich auf den Früchten ihrer Arbeit auszuruhen. Im Frühjahr 2011 erschien ihr erster Jugendroman unter dem Titel "Virals - Tote können nicht mehr reden", der ebenfalls Auftakt zu einer Thrillerserie darstellt. Natürlich konnten wir uns dies nicht entgehen lassen.
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Rezension von Janett Cernohuby
Einen heimlichen Verehrer zu haben, ist manchmal ein gar nicht so unangenehmes Ereignis. Man wird auf geheimnisvolle Art umworben, mit Blumen und Liebesgeschichten beschenkt. Eigentlich birgt dieser Gedanke eine gewisse Romantik. Doch die Situation kann auch ganz schnell kippen und man findet sich plötzlich in einem schrecklichen Alptraum wieder. Dann ist jedoch nicht mehr von einem heimlichen Verehrer die Rede, sondern von einem Stalker. Genau dieser ist auch das Thema von Monika Feths Thriller "Der Schattengänger".
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Rezension von Janett Cernohuby
Für manche Menschen ist das Leben zu kurz, um sich nicht mit den Dingen zu beschäftigen, die das Leben spannender machen. Dazu zählt, fesselnde Geschichten zu erfinden und andere Menschen daran teilhaben zu lassen. So beschäftigt sich beispielsweise der schwedische Autor Magnus Nordin. Und das versucht er mit seinem neuen Buch "Der Verfolger" zu beweisen.
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