Nenn mich Löwe!
von Camilla Chester, Irina Avgustinovich (Illustrator*in)Rezension von Janett Cernohuby
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Rezension von Janett Cernohuby
Nicht so zu funktionieren, wie es das Umfeld erwartet, ist für Kinder eine schwierige Situation. Zu schnell werden sie in Schubladen gesteckt und von oben herab belächelt. Leo beispielsweise leidet unter selektivem Mutismus, also der Unfähigkeit vor bestimmten Personen sprechen zu können. Außer seiner Familie bringt ihm sein Umfeld nur wenig Verständnis entgegen, sondern stempelt ihn eher als Spinner ab. Doch das ändert sich in diesem Sommer.
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Rezension von Janett Cernohuby
Angst kann uns vor gefährlichen Situationen schützen. Sie kann uns aber auch einengen, eine erdrückende Form annehmen, die unser Leben und unseren Bewegungsradius massiv einschränken. So können unschöne Erlebnisse mit Tieren Kinder sehr verschrecken und zu ausgeprägten Phobien führen. Jutta Nymphius greift dieses Thema in ihrem Kinderbuch auf, das mit einem neuen Leseförderkonzept ausgestattet ist.
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Rezension von Janett Cernohuby
Wer entscheidet darüber, ob wir in Reichtum oder in Armut geboren werden? Ob wir jeden Tag entspannt genießen können oder hart schuften müssen? Es ist der Zufall, doch es liegt in unserer Hand, ob wir diese Ungleichheit in ein Gleichgewicht bringen wollen oder ob wir die Hände in den Schoß legen und unsere Augen davor verschließen. Genau darum geht es in Pija Lindenbaums Bilderbuch „Der erste Schritt“.
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Rezension von Janett Cernohuby
Wie viele Mütter kann man haben? Nun, die meisten werden auf diese Frage vermutlich mit eine antworten. Einige wenige sagen vielleicht auch zwei, die biologische und die Ziehmutter. Doch tatsächlich sind noch viel mehr Mütter möglich. Vier, zum Beispiel. So ist es bei dem Mädchen mit den vier Namen, von dem Frauke Angel in ihrem Bilderbuch erzählt.
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Rezension von Janett Cernohuby
Eine Demenzerkrankung ist eine große Herausforderung für die ganze Familie. Plötzlich erkennen Eltern oder Großeltern ihre Kinder und Enkelkinder nicht mehr, halten sie für andere oder fremde Menschen. Dazwischen gibt es manchmal Lichtblicke, die Hoffnung machen, die sich gut anfühlen, aber die genauso schnell verschwinden, wie sie gekommen sind. Auch Elliots Großvater ist an Demenz erkrankt und lebt in seiner eigenen Welt. Wie Elliot das erlebt, erzählt Petra Steckelmann in einem einfühlsamen Kinderbuch.
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Rezension von Janett Cernohuby
Während der Schulzeit schließen sich einzelne Kinder zu kleineren Gruppen zusammen, sogenannten Cliquen. Diese verbringen viel Zeit zusammen, nicht nur in der Schule. Manche haben Erkennungszeichen oder Begrüßungsrituale, andere treffen sich regelmäßig zu bestimmten Aktivitäten. Es entsteht eine Gruppendynamik, an der sich alle beteiligen und der alle mit Begeisterung begegnen. Das ist gut, denn es stärkt Kinder. Doch leider kann sich eine Gruppendynamik auch in die falsche Richtung entwickeln. Genau darum geht es in Hans-Jürgen van der Giehts und Ulli Potofskis Kinderbuch.
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Rezension von Janett Cernohuby
Großeltern sind für Kinder besondere Bezugspersonen und haben auch eine wichtige Rolle innerhalb der Familie. Daher ist es für Kinder besonders hart, wenn Oma oder Opa schwer erkranken. Plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war. Friedbert Stohner greift in seinem Kinderbuch das Thema Demenz auf, das immer mehr Familien betrifft. Herausgekommen ist eine behutsam und heiter erzählte Familiengeschichte.
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Rezension von Janett Cernohuby
Das Thema Demenz zieht immer häufiger in unser Leben ein und wird auch in den kommenden Jahren zunehmend präsenter. Ältere Angehörige erkranken daran, was Auswirkung auf die ganze Familie hat. Eine schwierige Frage dabei ist, wie man Demenz seinen Kindern erklärt. Katrin Hofer Weber und Tatjana Mai-Wyss präsentieren ein einfühlsames und bewegendes Kinderbuch, das bei dieser Erklärung ein bisschen helfen möchte.
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Rezension von Janett Cernohuby
Ein ganz normales Kind - das wünscht sich jede Familie und das bekommt jede Familie. Doch „ganz normal“ kann sehr unterschiedlich sein, denn für Normal gibt es keine feste Definition. Mari ist so ein ganz normales Kind und gleichzeitig ist sie etwas Besonderes. Davon erzählen ihre Eltern im vorliegenden Bilderbuch „Ich bin Mari“.
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Rezension von Janett Cernohuby
Trauer über den Verlust eines liebgewonnenen Weggefährten kann nicht nur schmerzen, sie kann obendrein auch verbittern. Der Trauernde stürzt in ein tiefes Loch und kann vor lauter Verzweiflung aus diesem nicht mehr herauskommen. Behutsam und feinfühlig greift Brian Lies dieses Thema auf und erzählt es für Kinder nach.
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